Forstfachgruppe SWS


Ein Tag an der Berufsschule Forst in Morgenröthe

Die Jugend und die Gewerkschaft
Wie oft hört oder liest man in den Medien „Der Jugend gehört die Zukunft“ oder „Keine Zukunft ohne die Jugend“. Ist dies wirklich so? Betrifft dies etwa auch die Gewerkschaften? Eines ist sicher, wer in unserer Gesellschaft dies nicht ernst nimmt, wird die Konsequenzen tragen müssen. Hier sind die Gewerkschaften und somit natürlich auch die IG-BAU in einer Situation, wenn man im Jugendbereich die Mitgliederentwicklung betrachtet, die bedenklich ist. Unser Motto „Wir tun etwas“ scheint hier noch nicht zu funktionieren. Es heißt Interesse zu wecken, die Jugendlichen zu begeistern und Möglichkeiten aufzuzeigen. Das bedeutet nicht, dass es keine aktiven Jugendvertreter in der IG-BAU gibt. Nein, es sind einfach nur zu wenige. Mit den Jugendlichen/ Auszubildenden ins Gespräch zu kommen, ist dabei der erste Schritt. Gespräche auf Augenhöhe führen, anders funktioniert es sowieso nicht. Ein Schritt in die richtige Richtung wurde am 09.Juli in der Berufsschule in Morgenröthe unternommen. Das Zauberwort hieß hier „Grillabend“. Wenn die Auszubildenden auf eine große Papierrolle ihre Wünsche, Vorstellungen über Ihre Ausbildung und die spätere Zukunft schreiben, dann ist dies ein guter Anfang für weitere Diskussionen. Wenn es dann gelingt, den Auszubildenden zu vermitteln, dass sie selbst als Mitglieder der Gewerkschaft genau das mitgestalten und beeinflussen können, ist man auf dem richtigen Weg einen Weg der zum Nachdenken führt. So setzt man sich plötzlich fast unbewusst mit der Gewerkschaftsarbeit auseinander. Die Gewerkschaft wird nicht mehr als „Fremdkörper“ betrachtet. Nein, es wird klar, die Gewerkschaft sind wir selbst. Denn nur gemeinsam können wir unsere Ziele deutlich machen und entsprechend umsetzen, um Lösungen zu erreichen. Ganz nebenbei, bei der Arbeit in einer Jugendgruppe in der IG-BAU wird natürlich auch nicht nur diskutiert und verhandelt!
Bezirksvorstand SWS